AKTUELLE PROJEKTE

1. GREENING ASPANG  – SONDIERUNG zur klima- und bewohnerfreundlichen Umgestaltung von Straßenräumen auf Basis mikroklimatischer und sozialräumlicher Untersuchungen


PROJEKTLINK:

www.smartcities.at/stadt-projekte/smart-cities/gesamtenergetische-optimierung-von-stadtgebieten-aspangstrasse-wien/

ENDBERICHT:

https://smartcities.klimafonds.gv.at/wp-content/uploads/sites/3/BGR8_2018_KR15SC7F13040_Greening-Aspang.pdf

PROJEKTLEITUNG:

  • Dipl. Ing. Dr.tech.in Betül Bretschneider – UrbanTransForm Research Consulting

PROJEKTPARTNER:

  • Technische Universität Wien – Institut für Hochbau und Technologie
  • – BOKU – Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau
  • – Der österreichische Städtebund
  • – ENVI-met GmbH: Prof. Dr. Michael Bruse

KOOPERATION MIT:

  • MD-Stadt Wien: Ing. Gerhard Berger, Projektkoordinator Aspanggründe „Euro-Gate“
  • – Wiener Umweltschutzabteilung: DI Jürgen Preiss
  • – Bezirksvorstehung 03 – Wien
  • – Agenda Wien Landstraße
  • – Gebietsbetreuung 03 – Wien

In interdisziplinärer Herangehensweise ein Verfahrensmodell zur Optimierung mikroklima-wirksamen Umgestaltung und Begrünung eines Straßenraumes samt angrenzender Bebauung werden entwickelt. Für die dachbebaute Gebiete, welche von sommerlicher Überhitzung besonders betroffen sind, werden Planungsvarianten entwickelt, deren Gestaltungsbausteine in ihrer Wechselwirkung stufenweise empirisch untersucht und validiert werden, auch um ein übertragbares Planungsmodell für andere Standorte mit ähnlichen Rahmenbedingungen zu kreieren.

Mehrere Grundaufgaben durch die innovative Entwicklung eines mikroklimawirksamen Planungsverfahrens werden vereinbart, einerseits um der steigenden sommerlichen Überhitzung entgegenzuwirken und den Kühlenergiebedarf zu senken. Andererseits durch Gestaltungs- und Begrünungsmaßnahmen werden die Nutzbarkeit des öffentlichen Raumes für NutzerInnen gesteigert. Zusätzlich werden kleinmaßstäbige Gestaltungsmaßnahmen für Mobilitätskonzepte integriert.


2. Auf Erdgeschosszone spezialisierte Beratung und Betreuung

‚Zu wenig Nachfrage. Investieren im Erdgeschoss zahlt sich nicht aus.’ So denken viele Eigentümer, obwohl die Nachfrage nach genau diesen Arbeits- und Lebensräumen immer mehr steigt. Ist es tatsächlich so kostspielig, solche Räume zu sanieren und nutzbar zu machen?  Zum Leerstand in der Erdgeschosszone gibt es jedoch eine Gegentendenz: Gerade dort starten immer mehr kleine Arbeitsgemeinschaften und teilen die bisher ungenutzten Räume. Die Sichtbeziehung zwischen Erdgeschoss und Straße ist erwünscht. Man will am öffentlichen Leben teilhaben und bei der Arbeit gesehen werden.

Welche Räume suchen kreative Produzenten und Dienstleister, wo und in welchem Zustand? Hier herrscht ein hoher Bedarf an Beratung und Information, sowohl bei Nutzern als auch bei Vermietern, weil widersprüchliche Empfehlungen von Baufachleuten verwirren. Bei der Sanierung und Umgestaltung gibt es aber alternative Wege, die einfacher und dadurch weniger kostenintensiv sind.

Die von der Wirtschaftsagentur der Stadt Wien (ZIT) geförderte Studie des Consultingunternehmens ‚UrbanTransForm’ erarbeitet seit Ende 2012 innovative Lösungen zur Wiederentwicklung der Erdgeschosszone.

 

www.erdgeschosszone.com

Die Untersuchungsergebnisse sind Grundlage eines umfassenden Serviceangebots für Raumsuchende, Eigentümer, Fachfirmen und Nachbarschaftsorganisationen. Diese Leistungen werden angeboten:

  • Beratung zu Standortwahl und Raumangebot
  • Vermittlung leer stehender Räume
  • Checkliste für Anmietung, Erneuerung und Umgestaltung
  • Feststellung des Sanierungsbedarfs, der Eignung der Raumausstattung und des Potenzials von Eigenleistungen der Raumnutzer bei Reparatur und Gestaltung
  • Vermittlung zwischen Vermietern und Raumsuchenden bei Anmietung, Zwischennutzung oder alternativen Nutzungsmöglichkeiten sowie bei Vertragsgestaltung
  • Beratung zu Förderungen und behördlicher Abwicklung
  • Hilfe bei Vernetzung in Nachbarschaft
  • Vermittlung von Umgestaltungs-, Planungsleistungen und Begrünungsmethoden
  • Studien zu Machbarkeit und Kosten

Großteil des Leerstands liegt in der Erdgeschosszone

 Über 90% der leerstehenden oder minderwertig genutzten Räume befinden sich in der Erdgeschosszone Wiens – hier werden wertvolle Ressourcen verschwendet. Gleichzeitig ist der Nachfrage der kreativen Arbeitswelt groß – vorausgesetzt, die Räume sind günstig, selbst gestaltbar und ausreichend ausgestattet.  Der Anteil von Kleinstunternehmen an der Gesamtzahl aller Unternehmen beträgt europaweit über 90%. Wien und andere österreichische Städte sind dabei keine Ausnahmen. Kreative Handwerker oder Dienstleister sind Katalysatoren der Stadtwirtschaft und haben stabilisierenden Einfluss. Diese Gründer suchen Parterre- und Souterrain-Räume, die sich für kooperatives Arbeiten gut eignen und mitten im Geschehen liegen. Sie sind die klassischen Erdgeschossnutzer und beleben ihre Umgebung nachhaltig. Parterre und Souterrain verbergen große Raumreserven. Sie eignen sich optimal für Gemeinschaftsateliers. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der zeitlichen Ausdehnung von temporären Nutzungen. Der Übergang von temporärer zu längerer Nutzung ist besonderes wichtig für die Nachhaltigkeit der Lösungen. Die erfolgreiche Wiedernutzung von Leerstand belebt nicht nur abertausende Quadratmeter ungenutzten Raums, sondern erhöht auch die Qualität der Stadtkultur. Eine Verdichtung ohne unerwünschte Nebenwirkungen.
2012-11 Präsentation ZIT SmartCity Bretschneider