Forschung /Entwicklung

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Forschungsprojekt  2013-14:

Modellentwicklung für die Erdgeschoßzone samt angrenzenden Stadträumen in Wien
Link: 
http://www.wienwin.at/wienwin-innovation?projekt=716

(gefördert durch ZIT- Smart Vienna 2012)

Projektleiterin: DI Dr. Betül Bretschneider                     10-wirtschaftsagentur

 

 

 

 Forschungsprojekt 2006-2008:

win wien: block development ground floor zone:

Optimization of the Viennese block renewal programm 

Projektleiterin: DI Dr. Betül Bretschneider

Development of the Viennese Block Renewal Program with a special focus on the ground floor zone of historical urban fabric (on the basis of the case study Block Renewal Area Ilgplatz, Vienna): sustainable restructuring and reusing of the blocks at ground level, including courtyards and street spaces- as a comprehensive planning approach.

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Dissertation: 2001-2004:

Nutzungsmischung : ein Diskurs zu neuer Urbanität

Koexistenz der Stadtfunktionen unter besonderer Berücksichtigung des (Kleinst)Gewerbes

Vienna University of Technology

Abstract:

In the last decades communities and planners try to (re-)create mixed use urban fabric. Though the positive contribution of mixed uses indisputable for all actors of the urban development, the recreation and preservation process has many problems and obstacles. The starting point of the work is the following thesis: ‚ use mixture makes city: Without symbiotic and synergetic coherence of the urban functions and activities in small scale, ‚the city ‚ can not be (re-)created and sustained. In the first chapter deals with the current developments in urban planning and the different implementation methods of mixed use development . The following capital reviews the historical progress of european city in the context of urban diversity.
Subsequently the basic contributors and premises of mixed use development; the new role of planning authorities, the future structure of population, planning legislations, developer interests, real estate market, financing etc. are analysed. The recent changes concerning two main urban functions, commercial uses and production – are treated with special emphasis on the local supply functions and retails of increasingly function-weakened ‚ground-floor-zone‘.
The case studies shows in USA the main features of post-industrial urbanity and the ways of implementation and/or the paradox paradigm of urbanism in two continents.
At the end a comprehensive target packet is worked out, which contains concrete improvement aims refers the different layers and scales of urban development . The final outlook on the future European cities and add a list of necessary actions to create a mixed used built environment.

Kurzfassung:

Heute versuchen die post-industriellen Staedte, ihre traditionelle Nutzungsvielfalt zu behalten bzw. wieder zu erreichen.
Dieser Rückfindungsprozess laeuft nicht ohne Reibungen trotz aller aktuellen Gegebenheiten, die gegen Nutzungstrennung und für die Wiederannäherung der Stadtfunktionen sprechen. Der Ausgangspunkt der Arbeit ist die folgende These: ‚Nutzungsmischung macht Stadt: Ohne symbiotische und synergetische Kohaerenz der urbanen Funktionen und Aktivitäten in kleinteiligen Verschränkungen existiert die Stadt nicht.
Der erste Teil beschaeftigt sich mit den aktuellen Entwicklungstendenzen in der Stadtplanung sowie mit den Arten und Definitionen der Nutzungsmischung bzw. mit den diversen Implementierungsmethoden. Anschliessend wird die historische Entwicklung der europäischen Stadt als Ort der Nutzungsmischung erlaeutert. Die allgemeinen Voraussetzungen und Einflussfaktoren fuer Nutzungsmischung wie die (neue) Rolle der planenden Stadt, der Einfluss der NutzerInnen, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Konzept- und Projektentwicklung, der Boden- und Immobilienmarkt, das Förderungswesen sowie die Öffentlichkeitsarbeit, werden im zweiten Teil ausgeführt. Darauf folgend werden die Entwicklungen der einzelnen ‚Bausteine der Stadt‘ im Bereich des Gewerbes und der Produktion behandelt. Die Einzelhandels- und Nahversorgungsfunktionen, die immer mehr funktionsgeschwaechte Erdgeschosszone und der Verlust öffentlicher Aktivitäten in freien Stadtraeumen werden auch in diesem Kontext mitbehandelt.
Im dritten Teil werden die parallelen und kontroversen Entwicklungen sowie einige Umsetzungsmethoden in den USA dargestellt. Im vierten und fünften Teil wird je ein Blick auf zwei mitteleuropäische Staedte, Wien und Muenchen, geworfen.
Weiters werden Hindernisse sowie Hemmnisse für die Umsetzung aufgewiesen und einige Loesungsansaetze bzw. mögliche Verbesserungswege zur (nutzungsgemischten) Stadtentwicklung ausgearbeitet. Die unterschiedliche Bereiche der Stadtentwicklung betreffend Zielkataloge beinhalten einige konkrete Handlungsanweisungen.
Der Schluss wirft einen Blick auf die Zukunftsbilder der (post-industriellen) europaischen Städte.

 

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